Elektrische SUP-Pumpe (bis 20 psi) im Test

Mit einer elektrischen Pumpe für SUP-Boards könnt ihr euer Stand Up Paddle Board mühelos mit Luft befüllen. Das aufwendige Aufpumpen mit der Handpumpe entfällt. Das erleichter das Aufpumpen des SUP-Boards ungemein, da ihr euch nebenbei einfach startklar für das Wasser machen könnt. Ich habe eine elektrische SUP-Pumpe mit Zigarettenanzünder für das Auto ausprobiert und möchte an dieser Stelle über meine Erfahrungen berichten.

Die SUP-Pumpe

Ich habe mich für eine SUP-Pumpe entschieden, die einen Druck von bis zu 20 psi schafft, auch wenn mein Board nur 15 psi (ca. 1 Bar) benötigt. So bin ich auch für die Zukunft gewappnet. Die SUP-Pumpe hat ca. 80 Euro gekostet, was ich persönlich absolut in Ordnung finde, da einige Handpumpen für SUP-Boards genau so viel kosten. Die Maße der elektrischen SUP-Pumpe sind ca. 25 x 15,5 x 17,5 cm. Damit ist die Pumpe zwar nicht mehr klein und kompakt, macht dafür aber richtig was her. Über ein kleines Display kann immer der aktuelle Druck abgelesen werden und über kleine Tasten wird dieser vor dem Aufpumpen eingestellt. Die Pumpe verfügt über zwei Anschlüsse. Einen Anschluss, um die Luft in das Board hinein zu pumpen und einen Anschluss, um die Luft wieder aus dem SUP-Board heraus zu pumpen (Deflate). Die Pumpe verfügt über einen Schlauch mit einem gängigen Anschluss für SUP-Board-Ventile. Bei mir hat die Pumpe bisher an jedes SUP-Board problemlos gepasst. Als Anschluss verfügt die Pumpe nur über einen Zigarettenanzünder für das Auto (12 V), was ich persönlich aber nicht schlimm finde, da ich die Pumpe eh darüber betreiben möchte.

Die Bedienung

Die Bedienung der elektrischen SUP-Pumpe ist kinderleicht. Nach dem Einstecken des Steckers in den Zigarettenanzünder, leuchtet das Display der Pumpe auf und es kann der gewünschte Druck eingestellt werden. Hierbei lässt sich dann auch ganz einfach zwischen PSI und Bar umschalten. Falls ihr nicht genau wisst, wie viel Druck maximal auf euer SUP-Board darf, werft einfach einen Blick auf den Ventilring. Der Schlauch der Pumpe wird einfach, wie auch bei der Handpumpe, mit einer Drehbewegung fixiert. Der Schlauch der elektrischen Pumpe hält hierbei gefühlt nur um einiges fester am Ventil, was ein Vorteil ist, da er so nicht einfach bei zu hohem Druck abfliegt. Jetzt muss nur noch die Pumpe über eine Taste gestartet werden und das SUP-Board wird aufgepumpt – einfach!

So lange dauert das Aufpumpen

Ich habe das SUP-Board (ca. 300 Liter Volumen) immer bis zu 15 psi aufgepumpt. Für die 15 PSI hat die elektrische SUP-Pumpe immer ca. 15 Minuten gebraucht. Am Anfang pumpt die Pumpe die Luft ohne Kompressor zügig ins Board, später wird dann ein Kompressor zugeschaltet. Laut Datenblatt schafft sie anfänglich bis zu 350 Liter/min und später, im Kompressor-Modus immerhin noch ca. 70 Liter/min. Die Aufpump-Zeit von ca. 15 Minuten ist zwar länger als ich mit der Handpumpe brauche, dafür kann ich mich nebenbei startklar für das Wasser machen und stehe nicht völlig erschöpft neben meinem Board. Sobald der eingestellte Druck erreicht ist, schaltet sich die elektrische SUP-Pumpe zudem automatisch ab. Ich brauche also nicht ständig direkt neben dem Display zu stehen, um den Druck zu überprüfen. Das vereinfacht das Aufpumpen des Stand Up Paddle Boards ungemein. Mir macht die Pumpe Spaß!

Das Aufpumpen dauert ca. 15 Minuten

Tipp: Externer Akku

Es gibt für die elektrischen SUP-Pumpen auch externe Akkus zu kaufen. Dieses sind im Grunde etwas größere Powerbanks, die aber auch über einen Zigarettenanzünder (12 V) verfügen. So könnt ihr die SUP-Pumpe überall, ohne Auto, betreiben. Der Stecker der Pumpe wird, wie beim Auto auch, einfach eingesteckt und die Pumpe erwacht zum Leben. Ich habe es ausprobiert und habe mit einer Akku-Ladung (ca. 6000 mAh) immerhin knapp vier SUP-Boards (15 psi) geschafft. Das finde ich für einen externen Akku hervorragend. Zudem wird die Auto-Batterie weniger belastet, wenn ihr die SUP-Pumpe mit einer Powerbank betreibt. Ihr könnt die Pumpe zwar nicht an die Steckdose zu Hause anschließen (kein 230 V) Anschluss, dafür habt ihr mit der Powerbank aber auch mehr Flexibilität.

Fazit

Das Aufpumpen eines SUP-Boards mit einer elektrischen Pumpe funktioniert einfach und vergleichsweise schnell. Die Pumpe hat immer den gewünschten Druck auf das Board gepumpt, ohne dass ich mich um irgendetwas kümmern musste. Die Bedienung ist einfach und innovativ und benötigt keinerlei Einarbeitungszeit. Das die SUP-Pumpe nur am Zigarettenanzünder vom Auto betrieben werden kann, ist ein kleiner Nachteil. Auch die Lautstärke der Pumpe ist nicht ohne, so dass besser nicht ganz so viele Leute in der Nähe sein sollten. Ein Aufpumpen direkt am Strand empfehle ich nicht (lieber am Parkplatz). Ansonsten kann ich euch die elektrische SUP-Pumpe (auch in Kombination mit einem Akku) nur weiterempfehlen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit elektrischen SUP-Pumpen gemacht? Schreibt eure Erfahrungen gerne als Kommentar unter diesen Beitrag. Ich freue mich über euer Feedback.



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