fitbit VERSA im Test: Elegante Smartwatch für Gelegenheitssportler

Die fitbit VERSA ist die neue Smartwatch aus dem Hause fitbit, welche mit einem schicken Design daherkommt. Die Standard-Version ist für ca. 200 Euro zu bekommen, die Special Edition, mit dem gewobenen Armband, für ca. 230 Euro. Der Lieferumfang besteht aus der Smartwatch und Armbändern in S und L. Bei der Special Edition liegt sowohl das gewobene Armband, als auch das Standard-Armband aus Silikon mit bei. Das Gehäuse der Smartwatch besteht aus Aluminium und macht einen schlanken und schicken Eindruck. Auf der Oberseite hat die Versa ein Display mit einer Größe von 2,4 x 2,4 cm. Es handelt sich hierbei um ein Touch-Display, welches klare Farben darstellen kann und mit einem ordentlichen Kontrast daherkommt. Das Display ist auch im Outdoor-Bereich, bei direkter Sonneneinstrahlung noch ablesbar was für eine gute Helligkeit spricht. Auf der Unterseite des Gehäuses finden wir die Ladekontakte und den optischen Herzfrequenzsensor. Der Tragekomfort, gerade der Special Edition, ist äußerst hoch. Die Smartwatch ist leicht, schick und elegant, so dass sie auch im Büro eine gute Figur macht.

Sensoren und Zubehör

Die fitbit VERSA hat neben dem optischen Herzfrequenzsensor zur Pulsmessung direkt am Handgelenk auch noch ein Gyroskop, einen Kompass und einen Beschleunigungssensor mit an Board. Außerdem kann ein Umgebungslichtsensor die Displayhelligkeit automatisch anpassen und regeln. Auch ein WLAN-Modul und einen Vibrationsmotor bringt die fitbti VERSA mit. Was leider bei der Uhr fehlt ist ein GPS-Sensor. Die VERSA Smartwatch unterstützt lediglich „Connected GPS“ was heißt das die Uhr nur in Kombination mit dem Smartphone eine Strecke aufzeichnen kann. Ganz autark ist man mit der VERSA beim Sport also leider nicht unterwegs. Natürlich könnt ihr beim Sport aber auch mit dem Beschleunigungssensor die Distanz messen lassen. Allerdings lässt sich dann später in der fitbit-App nicht mehr die Strecke ganz genau abrufen und nachvollziehen.

Unboxing und Lieferumfang

Handhabung und Bedienung

Bedient wird die VERSA über das Touch-Display und drei haptische Bedienbuttons. Zwei befinden sich an der rechten Seite des Gehäuses, einer auf der linken Seite. Die Bedienung ist einfach und innovativ und erfordert nicht viel Einarbeitung. Als Software kommt auf der VERSA wieder fitbit OS zum Einsatz – das eigene Betriebssystem von fitbit. Dieses läuft leider nicht immer ganz rund und hakt manchmal an der ein- oder anderen Stelle. Im Test fiel dieses mal mehr, mal weniger stark auf, hat aber in einigen Momenten schon gestört. Die fitbit VERSA bietet wenig Einstellmöglichkeiten auf der Uhr selber. So könnt ihr zwar Mitteilungen aktivieren und deaktivieren und Einstellungen am Display und der Bluetooth-Verbindung vornehmen, benötigt für das Anpassen des Designs und ändern der Uhren-Anzeige aber immer die fitbit-App.

Fitness-Daten in Perfektion

Wenn es eine Funktion gibt, welche die fitbit Versa wirklich gut kann, dann ist es Fitness-Tracking. Die Smartwatch kann über den Tag nämlich euren Aktivitäten sammeln. Hierzu zählen

  • Schritte
  • Schlaf
  • Stockwerke
  • Kalorien
  • 24/7 Herzfrequenz

Außerdem kann euch die Fitness-Uhr daran erinnern das ihr euch mal wieder bewegen sollt. Vorgesehen sind immer 250 Schritte pro Stunde, damit der Stoffwechsel und Kreislauf nicht einschläft. Die fitbit kann einen vor Ablauf der Stunde, bei zu langem Sitzen, mit einer dezenten Vibration an die Schritte erinnern und lobt beim Erreichen. Ihr könnt euch für die Tage auch ein Gesamt-Ziel an Schritten oder Etagen festlegen. Hier habe ich im Test immer 10.000 Schritte eingestellt, welche ich problemlos am Tag zurückgelegt habe. Der Schlaf wird von der VERSA automatisch erkannt und getrackt. Die Uhr muss hierfür nicht in einen Schlaf-Modus versetzt werden. Die Schlaf-Daten lassen sich allerdings nur über die App abrufen und nicht auf der Smartwatch selber. Dafür habt ihr hier dann aber eine ganz genaue Auswertung und eine Unterteilung in Leicht- Tief- Wach- und REM-Phasen. In Sachen Fitness-Tracking macht der VERSA so schnell niemand etwas vor.

Videotest der fitbit VERSA

Sportfunktionen

Was wäre eine Smartwatch ohne ein Sportmenü und zumindest der Möglichkeit auch seine Sporteinheit mit der Uhr zu tracken? Die Fitbit Versa bringt ein Übungs- bzw. Sportmenü mit auf welchem bis zu 7 unterschiedliche Sportprofile angezeigt werden können. Die Sportprofile können in der App geändert und angepasst werden. Wenn ihr also lieber „Wandern“ statt „Laufen“ haben möchtet, könnt ihr diese Aktivität in der fitbit-App hinzufügen. Ihr findet auf der fitbit schon einige Sportprofile vorinstalliert:

  • Laufen
  • Radfahren
  • Gewichte
  • Training
  • Schwimmen
  • Intervall-Timer

Ihr könnt diese aber Anpassen und ändern und nach euren individuellen Bedürfnissen ändern. Beim Sport wird über den optischen Herzfrequenzsensor eurer Puls aufgezeichnet. Außerdem könnt ihr euch Dauer, Runden und Kalorien anzeigen lassen. Eine Kopplung eines Brustgurts wird nicht unterstützt. In Kombination mit eurem Smartphone (Connected GPS) könnt ihr beim Laufen und Radfahren auch problemlos eine Strecke aufzeichnen und diese später in der App abrufen. Wenn ihr eurer Smartphone nicht mitnehmt, wird beim Radfahren lediglich die Dauer und die Herzfrequenz angezeigt. Beim Laufen wird eine Strecke mit dem Beschleunigungssensor getrackt. Nicht ganz genau, aber wohl für die meisten ausreichend.

Musikfunktion

Ihr könnt die VERSA via Bluetooth mit Kopfhörern oder einem Lautsprecher koppeln und so über die Uhr Musik hören. Bis zu 300 Songs sollen sich auf der Uhr speichern lassen. So könnt ihr beim Sport oder bei dem Weg zur Arbeit ganz ohne Smartphone Musik hören. Auch der Streaming-Dienst „Deezer“ wird von der Smartwatch unterstützt.

Wecker, Stoppuhr, Mitteilungen

Auf der VERSA lassen sich auch noch Apps installieren und hinzufügen. Die App-Auswahl ist nicht so gigantisch wie bei Google oder Apple, bietet aber schon eine ganz gute Auswahl. So findet ihr eine Wetter-App, eine Strava-App und bei der „Special Edition“ auch eine „Brieftaschen“-App, welche die Bezahlfunktion der VERSA ist. Außerdem eine Atemübung, eine Stoppuhr und die Möglichkeit einen Wecker einzuschalten. Hier lassen sich Tage und Zeiten individuell einstellen, so dass euch die Smartwatch in den Morgenstunden ganz angenehm mit einer sanften Vibration weckt. Der Vibrationsmotor ist leise und trotzdem stark genug und konnte im Test überzeugen. Ihr könnt euch auf der VERSA bei eingehenden Anrufen oder Nachrichten auch informieren lassen. Voraussetzung hierfür ist eine bestehende Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone. Bei Android habt ihr auch die Möglichkeit auf Nachrichten direkt mit vorgefertigten Texten auf die Nachricht zu antworten. Bei iOS funktioniert das Antworten leider nicht.

fitbit-App als tolle Ergänzung

In der fitbit-App laufen alle Daten der VERSA zusammen. Hier könnt ihr eure Daten von Tagen, Wochen und Monaten einfach und schnell miteinander vergleichen. Die App ist stylisch und übersichtlich gehalten und man findet sich in der Regel sehr schnell zurecht. Auch habt ihr dort die Möglichkeit die VERSA noch individueller anzupassen. Ihr findet hier Apps und Display-Designs, um die Uhr noch individueller anzupassen und zu gestalten. Außerdem könnt ihr Wettbewerbe gegen Freunde veranstalten oder euren Schlaf abrufen. Die fitbit-App lässt keine Wünsche offen und ist die perfekte Ergänzung zur Smartwatch. Die App gibt es sowohl für iOS als auch für Android.

Akkulaufzeit

Der Akku der VERSA soll laut fitbit 4+ Tage halten. Im Test schaffte die VERSA mit eingeschalteter Benachrichtung ca. 3 Tage, was trotzdem ein sehr guter Wert ist. Der fehlende GPS-Sensor beim Sport wirkt sich demnach positiv auf die Akkulaufzeit der Smartwatch aus. Geladen wird diese über eine kleine Ladeschale mit USB-Anschluss. Diese wird an ein Netzteil oder an einen Computer angeschlossen. Die Ladezeit von 0 auf 100% beträgt ca. 2 Stunden.

Pro und Contra


Fazit

Die fitbit VERSA bringt viele tolle Funktionen mit, welche sie zu einer guten Smartwatch machen. Das klare Display, das schicke und moderne Design in Kombination mit den verbauten Sensoren, lassen bei der VERSA nur wenig Wünsche offen. Die Smartwatch weiß durch eine robuste Verarbeitung zu überzeugen und ist sowohl im Alltag, als auch beim Sport ein treuer und stylischer Begleiter. Es ist keine Sportuhr, sondern eine Smartwatch mit Fitness-Tracking Funktionen. Wer großen Wert auf Fitness-Daten legt, dürfte mit der VERSA sehr zufrieden sein. Wer etwas mehr möchte, sollte sich mal die fitbit IONIC anschauen, welche auch noch einen GPS-Sensor mit verbaut hat.

[Gesamt:3    Durchschnitt: 3/5]
fitbit VERSA im Test: Elegante Smartwatch für Gelegenheitssportler
Die fitbit VERSA weiß durch eine robuste Verarbeitung und ein schickes, edles Design zu überzeugen. Neben Fitness-Daten ist sie auch beim Sport ein treuer Begleiter. Der optische Herzfrequenzsensor zeichnet den Puls auf, der Beschleunigungssensor die Strecke.
7.8 Testergebnis
Elegante Smartwatch mit coolen Features

Die fitbit VERSA weiß durch eine robuste Verarbeitung und ein schickes, edles Design zu überzeugen. Neben Fitness-Daten ist sie auch beim Sport ein treuer Begleiter. Der optische Herzfrequenzsensor zeichnet den Puls auf, der Beschleunigungssensor die Strecke.

Preis
8
Design und Verarbeitung
8
Handhabung und Bedienung
8
Funktionen & Sensoren
7
Akkulaufzeit
8
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