Tchibo Kaffeevollautomat ‚Esperto Caffè‘ im Test

Tchibo hat dieses Jahr den ersten eigenen Kaffeevollautomaten auf den Markt gebracht. Dieser wird unter dem Namen Esperto Caffè verkauft und ist zur Markteinführung schon ab 199 Euro (als Tchibo Card Kunde) erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung des Kaffeevollautomaten liegt bei ca. 270 Euro. Mit diesem Preis ist der Vollautomat von Tchibo eine Kampfansage an die Konkurrenz. Denn der ‚Esperto Caffè‘ kann nicht nur Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen zubereiten, sondern hat auch ein vergleichsweise kompaktes Design, wodurch er selbst in der kleinsten Küche einen Platz finden dürfte. Tchibo geht mit dem neuen Kaffeevollautomaten voll mit dem Trend, weg von Kaffeekapseln (Cafissimo) hin zu Kaffeevollautomaten. Immer mehr Kaffee-Trinker bevorzugen die Kaffeevariante aus frischen Kaffeebohnen. Weiter unten im Beitrag findet ihr auch einen Video-Test.

Design und Verarbeitung

Der ‚Esperto Caffè‘ ist äußerst schick im Design. Die gesamte Maschine besteht im Großen und Ganzen aus Kunststoff, wirkt aber keineswegs billig oder schlecht verarbeitet. Ein glänzender Chrom-Ring am oberen Gehäuserand verleiht dem Kaffeevollautomaten ein edleres Aussehen. Auch der glänzende, in der Höhe stufenlos verstellbare, Kaffeeauslauf trägt dazu bei.

Die Oberseite vom Vollautomaten hat eine schicke Hochglanzoptik, die leider anfällig für Kratzer ist und Staub nur so anzieht, wodurch hier erhöhter Reinigungsaufwand entsteht. Ansonsten ist der Kaffeevollautomat mit den Maßen ca. 18 x 40 x 31,5 cm unglaublich kompakt. Er ist fast genau so kompakt wie eine moderne Kaffeekapselmaschine. Der Tchibo-Vollautomat kann diese einfach ersetzten. Der Tchibo Kaffeevollautomat hat auf der Rückseite einen integrierten Wassertank, der 1,1 Liter Fassungsvermögen hat. Dieser ist leider etwas zu klein geraten und ist nicht ganz optimal platziert. Der Wassertank muss über eine Konstruktion immer nach oben herausgezogen werden, was die Aufstellorte in der Küche schon stark einschränkt. Hier hätte ich mir einen Mechanismus gewünscht, der ein Herausziehen an der Seite oder nach vorne ermöglicht. So ist der Wassertank leider insgesamt etwas schwer zu handeln. Auch kann nicht sofort gesehen werden, wenn dieser leer ist, da er nicht einsehbar ist. Glücklicherweise verfügt der ‚Esperto Caffè‘ über eine Wasserstandswarnung.

Auf der Vorderseite befindet sich das Abtropfgitter mit der Abtropfschale. Über einen kleinen Hebel kann auch der Kaffeesatzbehälter nach vorne herausgezogen werden. Nach ca. 10 zubereiteten Kaffee oder Espressi, fordert einen die Maschine zur Entleerung auf. Der Kaffeeauslauf ist während der Zubereitung beleuchtet und lässt sich in der Höhe stufenlos verstellen. Es passen ohne die Abtropfschale Gläser mit bis zu 15 Zentimeter Höhe unter den Auslauf.

Der Bohnenbehälter fasst standardmäßig nur 160 g, kann aber glücklicherweise mit einem mitgelieferten Aufsatz auf 300 Gramm vergrößert werden. Ich empfehle jedem nur, diesen Aufsatz auch unbedingt an der Maschine anzubringen, auch wenn diese dadurch ein paar Zentimeter Höher wird. Mit dem Aufsatz müssen die Bohnen nicht oft nachgefüllt werden.

Videotest

Bedienung und Zubereitung

Die Zubereitung eines Kaffeegetränks ist mit dem Kaffeevollautomaten sehr einfach. Auch ohne das Lesen der Bedienungsanleitung dürfte sich jeder schnell mit dem Vollautomaten zurechtfinden. Er ist auf Einfachheit ausgelegt und bietet wenig Einstell- oder Variationsmöglichkeiten. Nach dem Einschalten über eine Taste auf der linken Gehäuseseite heizt die Maschine nach einem Spülvorgang auf. Danach leuchten die Zubereitungstasten auf dem hervorragend erreichbarem Bedienfeld auf der Oberseite.

Es steht eine Taste für Espresso, Caffe Crema und für einen Americano (Espresso mit heißem Wasser) zur Verfügung. Es sind Wassermengen von 40 ml für den Espresso und 125 ml für die anderen beiden Getränke einprogrammiert. Die Wasser bzw. Kaffeemenge kann aber auch bis auf 250 ml erhöht und abgespeichert werden. Wem der Kaffee nach der Zubereitung zu schwach ist, der kann vor der nächsten Zubereitung einfach die „Intense“-Taste betätigen. Dann werden beim nächsten Kaffee etwas mehr Kaffeebohnen verwendet und der Kaffee wird stärker – einfacher geht es nicht! Sobald die einprogrammierte Menge in der Tasse ist, stoppt die Ausgabe automatisch. Die Zubereitung soll übrigens mit bis zu 19 Bar Pumpendruck erfolgen.

Während der Zubereitung ist der Kaffeevollautomat nicht besonders laut. Ich habe gemessen und nur ca. 76 dBA (30 cm Entfernung) gemessen. Das ist für einen Kaffeevollautomaten mit einem Mahlwerk ein hervorragender Wert. Auch sonst ist der Kaffee nach der Zubereitung schön heiß (bis zu 77°C) und weiß durch eine tolle Crema zu überzeugen. Der Esperto Caffe ist hierbei wirklich unglaublich einfach zu Bedienen, auch wenn er nicht so viele Einstellmöglichkeiten wie die großen Brüder hat. Gerade Einsteigern dürfte das bei dem Kaffeevollautomaten zugute kommen.

Reinigung und Wartung

Der Tchibo-Kaffeevollautomat lässt sich ganz einfach Reinigen und Warten. Über eine kleine Klappe an der linken Gehäuseseite lässt sich die Brüheinheit entnehmen. Diese wird einfach an beiden Seiten (rote Markierung) gedrückt und kann hinausgezogen werden. Die Brühgruppe des Kaffeevollautomaten sollte einmal wöchentlich mit heißem Wasser abgespült, abgetrocknet und anschließend wieder eingesetzt werden. Die Reinigung ist einfach und ist in ca. fünf Minuten erledigt. Ansonsten muss der Kaffeesatzbehälter regelmäßig entleert und gereinigt werden. Dieses wird dank der Hinweis-Leuchten aber immer rechtzeitig angekündigt. Die abnehmbaren Teile dürfen übrigens nicht im Geschirrspüler gereinigt werden, sondern nur von Hand mit etwas Spülmittel. Ansonsten freut sich das staubanfällige Gehäuse hin- und wieder über einen feuchten Lappen. Alles in allem ist der Reinigungs- und Wartungsaufwand bei dem ‚Esperto Caffè‘ nicht hoch.

Fazit

Tchibo hat mit dem ‚Esperto Caffè‘ einen tollen kompakten Kaffeevollautomaten auf den Markt gebracht. Wäre der Wassertank noch etwas größer und besser erreichbar, würde er von mir die volle Punktzahl bekommen. So gibt es hier ein paar Abzüge in der B-Note. Trotzdem weiß der Kaffeevollautomat insgesamt durch sein kompaktes, aber schickes Design zu überzeugen. Der große Bohnenbehälter (300 Gramm) ist für das kompakte Design mehr als beeindruckend. Von der Bedienung ist er einfach gehalten und kann Espresso und Caffe Crema dennoch schnell und einfach auf Knopfdruck zubereiten. Das Kaffeeergebnis spricht am Ende für die Maschine, so dass ich hier nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen kann. Vor allem, wenn der niedrige Preis von nur 199 Euro (Tchibo Card) betrachtet wird.

Wie ist eure Meinung zum Kaffeevollautomaten aus dem Hause Tchibo? Schreibt eure Meinung gerne als Kommentar unter diesen Beitrag!

Tchibo Barista Caffè Crema ganze Bohne, 8 kg (8 x 1 kg) (Misc.)


Eigenschaften: 

  • Vorteilhafte Packung à 8 x 1 kg – Beste Kaffeequalität für Ihren Vollautomaten
  • Mit Aroma-Verschluss für optimale Aromafrische – Ideales Dosieren und einfaches Wiederverschließen
  • 100% Arabica-Kaffee: Elegant, weicher Körper mit Anklängen von fruchtigen Beeren (Intensität 3 von 6)
  • Eine Komposition für höchste Ansprüche
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